Hinweis:
Dieser Beitrag setzt sich kritisch mit einem Text auseinander, der auf der Website der sog. „Russlanddeutschen Konservativen“ erschienen ist. Zitate dienen ausschließlich der Dokumentation und Analyse. Ich distanziere mich ausdrücklich von nationalsozialistischen, antisemitischen und menschenfeindlichen Inhalten.
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Bevor ich zur Analyse des Artikels von Vladimir (Waldemar) Betz übergehe, der auf der Website der sog. „konservativen Deutschen“ veröffentlicht wurde, wäre es merkwürdig, seinen Autor nicht persönlich zu begrüßen.
Ein Mann, der – seinen Texten nach zu urteilen – gleichzeitig Christentum und Nationalsozialismus bekennt, ein fünfzigjähriger "Historiker" – nach der Lektüre seiner Publizistik erlaube ich mir die Anführungszeichen – schlug mir schon lange vor, "sich auf neutralem Boden zu treffen", offline oder online, egal... Und entsprechend "alle philosophischen und theologischen Fragen zu klären".
Nun gut, Herr Betz.
Zunächst muss ich den Lesern meines Blogs sagen: Wir haben uns auf dem russischsprachigen Forum „germany.ru“ kennengelernt. Auf eben jenem Forum, wo Sie wegen Ihrer unstillbaren Sympathie für den Führer wiederholt gesperrt wurden und das Sie schließlich verlassen mussten.
Beim Lesen Ihrer Texte fragte ich mich immer, wo Sie Ihre Ausbildung erhalten haben. Später war ich aufrichtig erstaunt zu erfahren, dass Ihre Alma Mater die historische Fakultät der Staatlichen Universität Tomsk war. Seltsam, wie die Dozenten der "TGU" Ihnen nicht beibringen konnten, dass das Wort "бычок" mit «o» geschrieben wird und dass man «ча-ща» mit «a» schreibt. Wenn Sie mich mit dem Slangwort "бычЯра" belegen, Herr Betz, sollten Sie an die Regeln der Grundschule denken. Das Dorf Karabulak im Gebiet Taldy-Kurgan hat damit nichts zu tun – das ist Allgemeinbildung.
Außerdem weiß ich nicht, inwieweit die arischen Götter und die in Walhall wohnenden Krieger in der sowjetischen Lagerjargons bewandert sind, den Sie mit un-arischem Temperament gegen Ihre Gegner verwendeten.
Ich erinnere mich auch, sehr geehrter Herr Betz, wie Sie öffentlich und schmerzhaft nach meiner Herkunft fragten und danach, "auf welcher Linie" ich nach Deutschland gekommen sei. Als Beweis meiner Herkunft sollte ich mich erinnern, "welche Farbe der Zaun des Stadions von Taldy-Kurgan hatte". Herr Betz, der Zaun bestand aus Betonplatten. Nur, um Gottes willen, foltern Sie mich nicht mit der Frage, was auf diesem "Zaun" geschrieben stand.
Sie wundern sich vielleicht, wie ich Sie gefunden habe. Das war einfach. Ich lese gelegentlich die Presse der sogenannten "RD-Konservativen". Ihren individuellen Stil und Ihr Repertoire mit jemand anderem zu verwechseln, ist unmöglich. Danach haben Sie Ihre Autorschaft selbst bestätigt.
Und noch ein wichtiger Punkt: Alles, was Sie jetzt lesen werden, ist keineswegs eine persönliche Abrechnung. Ich habe einfach, mit einer echt deutschen Eigenschaft des Perfektionismus und als Nachkomme von deutschen Kolonisten, der Familientradition und Kultur achtet, die Gewohnheit, Angefangenes zu Ende zu bringen.
Und nun, Herr Betz, kommen wir zu Ihrem Artikel.
Der Text meiner Kommentare bleibt in normaler Schrift, der Text Ihres Artikels wird in Anführungszeichen gesetzt und kursiv dargestellt.
"Viele passen sich heute dem sogenannten „Zeitgeist“ an, aber es ist beunruhigend, wenn Kirchen sich ihm anpassen, deren Aufgabe es ist, die Menschen auf ewige Werte auszurichten... In den letzten Tagen hat sich in dieser Hinsicht auch die ROKA (Russische Orthodoxe Kirche im Ausland) hervorgetan."
Erläutern Sie bitte, was Sie "ewige Werte" nennen?
"Offenbar hat auch sie beschlossen, dem Geist unserer keineswegs vollkommenen Zeit nicht nachzustehen, und hat eine eindeutig politische, dem heutigen Tag gefällige Entscheidung getroffen, indem sie den Aktivisten der antinationalsozialistischen studentischen Organisation „Weiße Rose“, Alexander Schmorell, heiligsprach. Schmorell wurde am 13. Juli 1943 im Münchner Gefängnis Stadelheim wegen „staatsfeindlicher Tätigkeit“ hingerichtet..."
Wegen "staatsfeindlicher Tätigkeit", Herr Betz. Inwieweit lassen sich das Dritte Reich und seine Ideologie mit dem Christentum vereinbaren? Diese Konzepte sind unvereinbar.
"Durch sein selbstloses Leben, seine Taten und seinen Märtyrertod hat Alexander Schmorell seine Liebe zu Gott und zu Seinem Ebenbild, das sich in unserem Nächsten widerspiegelt, bezeugt", betonte der Erste Hierarch der Russischen Auslandskirche, Metropolit Illaruon von Ostamerika und New York... 1942 begann Alexander Schmorell, Student der Medizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München, zusammen mit seinem Freund Hans Scholl, Flugblätter mit antinationalsozialistischem Inhalt zu verfassen und zu verbreiten: So entstand die Widerstandsgruppe "Weiße Rose"...“
Selbst als ein eher weltlich als religiös geprägter Mensch unterschreibe ich jedes Wort des Metropoliten. Eine Frage an Sie, Herr Betz, freilich eine rhetorische: Wie heißt Ihr Gott? Ich habe da eine dunkle Ahnung.
"In der Orthodoxie wie im Katholizismus ist es üblich, Menschen heiligzusprechen, die den Märtyrertod für den christlichen Glauben erlitten haben. Schmorell aber starb nicht für den christlichen Glauben, sondern im Kampf gegen ein ihm persönlich nicht genehmes Staatsregime."
Seltener Frevel, Wowa. Es ist sogar widerlich, das zu kommentieren.
"Verwirrung stiften die Begründungen der Heiligsprechung Schmorells durch die ROKA selbst, er sei angeblich „für das Bekenntnis des orthodoxen Glaubens" hingerichtet worden. In diesem Fall möchte man der Kirche selbst an ein christliches Gebot erinnern: "Du sollst nicht falsch Zeugnis reden".
Ohne Kommentar.
"Tatsache ist, dass die orthodoxe Kirche im Dritten Reich nie verfolgt wurde, sie war neben der lutherischen und der katholischen als dritte Staatskirche des Reiches anerkannt."
Was es nicht alles gibt. In der einen Hand das Weihrauchfass, die andere zum Hitlergruß erhoben. Was ist mit dem Gebot „Du sollst dir kein Bildnis machen“? Jenes Götzenbild, das die Hand grüßt, die nicht das Weihrauchfass hält?
"Auf Staatskosten wurden alte orthodoxe Kirchen renoviert und neue gebaut, und die Geistlichen wurden unterhalten. Nach Beginn des Krieges gegen die UdSSR begrüßten die Hierarchien der ROKA diesen Schritt."
Die Kirche ist eine soziale Institution. Mit allen Konsequenzen.
"Das strafende Schwert der göttlichen Gerechtigkeit ist über die Sowjetmacht hereingebrochen... Der christusliebende Führer des deutschen Volkes rief sein siegreiches Heer zu einem neuen Kampf auf..." Die ROKA war also damals faktisch eine Verbündete des Dritten Reiches, und Schmorell missachtete die Meinung der Väter seiner Kirche..."
Seltener Frevel. Und doch habe ich den großen Wunsch, diesen "Artikel", der auf der Seite der sogenannten Konservativen veröffentlicht wurde, maximal zu verbreiten. Damit die Menschen die Dinge beim Namen nennen. Und erzählen Sie mir nichts von der "Nazikeule"! Wenn man mir das künftig vorwirft, werde ich mich unweigerlich auf Ihr, Herr Betz, monströses Geschreibsel berufen.
"Eine riesige Zahl wahrer Glaubensmärtyrer gab es zur gleichen Zeit im bolschewistischen UdSSR... Aber die ROKA hat seltsamerweise keinen von ihnen beachtet, sondern einen Gegner des nationalsozialistischen Regimes heiliggesprochen... All das entspricht jedoch bestens dem Geist unserer Zeit, in der Kampf gegen den sogenannten "Faschismus", in Wirklichkeit aber gegen den Patriotismus..."
Das "Tausendjährige Reich", von dem Sie Tag und Nacht träumen, bestand nur zwölf Jahre. Und Sie, Herr Betz, reden etwas von «ewigen Werten».
"Bei all diesen Bemühungen der Geistlichkeit geht der eigentliche Sinn der Heiligen Schrift verloren, wo es durch Christi Mund heißt: "Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist"...
"Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist". Hat sich nicht Ihr Idol – der «Kaiser» – die Rolle «Gottes» angemaßt?
Vielleicht begreifen Sie selbst nicht, welche Abscheulichkeit Sie da fabrizieren. Aber wo schauen die hin, die Sie veröffentlichen?!
2012
Данный материал представляет собой критический разбор текста, опубликованного на сайте т.н. "Российских Немцев-консерваторов в 2012 году. Цитаты приводятся исключительно в целях документирования и анализа. Полный русскоязычный оригинал текста доступен по ссылке:
http://volksdeutsche-stimme.eu/kommentar/cy_jun2012.htm
Я категорически дистанцируюсь от национал-социалистических, и иных человеконенавистнических взглядов.
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Прежде чем перейти к анализу статьи Владимира (Вальдемара) Бетца, опубликованной на сайте т.н. «консервативных немцев», было бы странно не поприветствовать её автора лично.
Исповедующий, судя по текстам, одновременно христианство и национал-социализм, пятидесятилетний «историк» — после знакомства с его публицистикой я позволил себе кавычки — давно предлагал мне «встретиться на нейтральной территории», оффлайн или онлайн, неважно... И, соответственно, «решить все философские и богословские вопросы».
Ну что ж, господин Бетц.
Для начала должен сказать читателям блога: познакомились мы с Вами на русскоязычном форуме «germany.ru». На том самом форуме, где за Вашу неизбывную симпатию к фюреру Вас неоднократно блокировали, а в конце концов Вам пришлось покинуть ту площадку.
Читая Ваши тексты, мне всегда было интересно, где Вы получили образование. Позже я был искренне удивлён, узнав, что Вашей alma mater был исторический факультет ТГУ. Странно, как преподаватели Томского государственного университета не донесли до Вас, что слово «бычок» пишется через «о», а «ча-ща» — через «а». Употребляя в мой адрес сленговое «бычЯра», господин Бетц, стоит помнить правила начальной школы. Посёлок Карабулак Талды-Курганской области тут ни при чём — это общая грамотность.
И, кроме того, я не знаю, насколько арийские боги и обитатели Вальгаллы искушены в советской лагерной лексике, которую Вы с неарийским темпераментом употребляли в адрес оппонентов.
Помню также, уважаемый господин Бетц, как Вы публично и болезненно интересовались моим происхождением и тем, «по какой линии» я приехал в Германию. В качестве доказательства моего немецкого происхождения я должен был вспомнить, «какого цвета был забор Талды-Курганского стадиона». Господин Бетц, забор был из бетонных плит. Только, Бога ради, не пытайте меня на предмет того, что на этом заборе было написано.
Вы, возможно, удивитесь, как я Вас нашёл. Это было просто. Я иногда читаю прессу так называемых «РД-консерваторов». Перепутать Ваш индивидуальный стиль и репертуар с кем-то другим невозможно. Затем Вы сами подтвердили своё авторство.
И ещё один важный пункт: всё, что Вы сейчас прочитаете — ни в коем случае не сведение личных счётов. Просто, имея немецкую черту перфекциониста и, как потомок немцев-колонистов, чтящий семейные традиции и культуру, я привык доводить начатое до логического завершения.
А сейчас, господин Бетц, перейдём к Вашей статье.
Текст моих комментариев остаётся обычным шрифтом, текст Вашей статьи будет взят в кавычки и обозначен курсивом.
«Многие сегодня стараются подстраиваться под так называемый «дух времени», но настораживает, когда под него подстраиваются церкви, задача которых – ориентировать людей на вечные ценности... В последние дни в этом плане отличилась и РПЦЗ».
Поясните, пожалуйста, что Вы называете «вечными ценностями»?
«Видимо, и она решила не отставать от духа нашего отнюдь не совершенного времени и приняла однозначно политическое, в угоду сегодняшнего дня решение, причислив к лику святых активиста антигитлеровской студенческой организации «Белая роза» Александра Шмореля (Schmorell). Шморель был казнен 13 июля 1943 года в мюнхенской тюрьме «Штадельхайм» за антигосударственную деятельность...»
За «антигосударственную деятельность», господин Бетц. Насколько Третий рейх и его идеологию можно совместить с христианством? Эти концепции несовместимы. И для понимания этого не нужно иметь «высшее историческое образование».
«Своей самоотверженной жизнью, подвигами и мученической кончиной Александр Шморель засвидетельствовал свою любовь к Богу и образу Его, отражающемуся в нашем ближнем», – отметил первоиерарх Русской Зарубежной Церкви митрополит Иларион... В 1942 году, будучи студентом медицинского факультета Мюнхенского университета, Александр Шморель вместе со своим другом Гансом Шоллем начал сочинять и распространять листовки антигитлеровского содержания: так на свет появилась группа сопротивления «Белая роза»...»
Даже как человек более светский, чем религиозный, подпишусь под каждым словом митрополита. Вопрос к Вам, господин Бетц, правда, риторический: как зовут Вашего Бога? У меня смутные догадки.
«В Православии так же, как и в католичестве, причислять к лику святых принято людей, мученически принявших смерть за веру Христову. Шморель же погиб не за христианскую веру, а в борьбе против не устраивающего лично его государственного режима.»
Редкое кощунство, Вова. Даже противно комментировать.
«Вызывают недоумение обоснования канонизации Шмореля со стороны самой РПЦЗ тем, что он якобы был казнен «за исповедание православной веры». В этом случае хочется самой церкви напомнить одну из христианских заповедей: «Не лжесвидетельствуй».
Без комментариев.
«Дело в том, что Православная церковь в Третьем рейхе никогда не преследовалось, она была признана третьей государственной церковью Рейха наряду с лютеранской и католической».
Чего только на свете не бывает. В одной руке — кадило, другая вскинута в гитлеровском приветствии. Что там с заповедью «Не сотвори себе кумира»? Того самого кумира, которого приветствует рука, не занятая кадилом?
«За государственный счёт ремонтировались старые и строились новые православные храмы и содержались священнослужители. После начала войны против СССР патриархи РПЦЗ приветствовали этот шаг».
Церковь — социальный институт. Со всеми вытекающими.
«Карающий меч Божественного правосудия обрушился на советскую власть... Христолюбивый Вождь германского народа призвал свое победоносное войско к новой борьбе...» То есть по сути сама РПЦЗ была тогда союзницей Третьего Рейха, а Шморель пренебрёг мнением отцов своей ...»
Редкое кощунство. И всё-таки у меня есть желание максимально распространить эту «статью», опубликованную на сайте так называемых консерваторов. Чтобы люди называли вещи своими именами. И не надо мне говорить про использование «Nazikeule». Когда впредь мне поставят это в вину, я непременно сошлюсь на Вашу, господин Бетц, писанину.
«Огромное количество настоящих страстотерпцев за веру было в это же время в большевистском СССР... Но РПЦЗ странным образом ни на ком из них не остановила своего внимания, а объявила святым противника национал-социалистстического режима... Зато все это отлично соответствует духу нашего времени, где борьба с так называемым «фашизмом», а на самом деле с патриотизмом...»
«Тысячелетний рейх», о коем Вы денно и нощно грезите, просуществовал лишь двенадцать лет. А Вы, господин Бетц, что-то говорите о «вечных ценностях».
«За всеми этими потугами духовенства теряется сам смысл Священного Писания, где устами Христа говорится: «Отдай кесарю кесарево, а Богу — божье»...»
«Отдай кесарю — кесарево, а Богу — божье». Не Ваш ли кумир — «кесарь» — взял на себя роль «Бога»? Возможно, Вы сами не осознаёте, какую мерзость ваяете. Но куда смотрят те, кто Вас публикует?!
— Wanja, hey, Wanja!
— Mich rufjen Jochan! Verstehn du, Kollege?! (c) K.
Wanjatka, ein schmächtiger Junge unbestimmbaren Alters, ging in der Nacht zum 20. April nicht schlafen.
Nachdem er im Forum "germany.ru" — dem größten russischsprachigen Forum Deutschlands zu Beginn des 21. Jahrhunderts — noch ein wenig herumgetrollt hatte, startete er seinen Computer neu. Dann verband er sich vorsichtshalber über einen Proxy mit dem Internet (damit niemand seine IP-Adresse herausfinden konnte), blickte mehrmals ängstlich zu Tür und Fenster und öffnete schließlich Outlook Express.
Der quadratische TFT-Monitor sollte sich nun mit streng geheimem Inhalt füllen.
"Lieber Opa Adi!", — tippte er auf die Tastatur. "Zum Geburtstag gratuliere ich dir von ganzem Herzen und wünsche dir alles Gute von Odin, unserem urdeutschen Gott!
Jetzt habe ich außer dir überhaupt niemanden mehr.
Meine Tiotka — arische Walküre ist zusammen mit einem kosovarischen Blogger weggeflogen. Ich habe ihr doch jede Nacht ins Ohr geflüstert, wie gefährlich die Massenmedien und ihre Indoktrination sind. Was hat ihr denn noch gefehlt? Diese Blogger würde ich mit bloßen Händen erwürgen, aber nur dann. lieber Opa, wenn meine Arme nur etwas länger wären. Aber eines ist gut: Zeit habe ich jetzt jede Menge. Tag und Nacht. Doch das ist nicht einmal das Schlimmste. Ganz Deutschland schwebt in großer Gefahr.
Der
Staat, den du einst regiert hast, wurde ausgeraubt. Wohin man auch
blickt: amerikanische Umerziehen gekaufte Medien, verräterische
Fernsehsender, luziferische Freimaurer, albanische Hochzeiten und
mazedonische Familienfeste.Überall diese Dönerverkäufer und Kebab-Barbaren. Deine ideologischen Enkel, mein lieber Opa sitzen nur noch in Internetforen herum und trauen sich kaum noch auf die Straße.
Wanjatka ließ den Blick vorsichtig vom Monitor zum dunklen Fenster wandern.
Für einen Augenblick glaubte er, im Inneren der Mondsichel einen Stern zu erkennen, und ihm wurde vor Schreck eiskalt.
Nach den geheimen Lehren, die ihm einst seine selige Urgroßmutter — Frau Onanje-Erbe, Kennerin okkulter Praktiken und der Astrologie— hinterlassen hatte, verhieß eine solche Konstellation von Stern und Halbmond nichts Gutes.
Dann stellte er sich Großväterchen vor: flink, unaufhörlich gestikulierend, mit kleinen Hühneraugen und gewaltigem Charisma, wie er auf einer Tribüne stand und zur Menge sprach. Noch gestern hatte Wanjatka der Versuchung nicht widerstehen können, Opa in seinen Beiträgen zu verherrlichen, freilich nur durch allerlei Andeutungen und Euphemismen.
"Und gestern erst hab ich eine ordentliche Standpauke kassiert. Ein Mörderator - Erzfeind aus der Stadt London, mit einem Churchill-Bildchen als Avatar, zwang mich, meine Euphemismen am Ende des Forumsfadens wegzuputzen. Ich fing ja an zu putzen, hab aber etwas übersehen, alldieweil ich aus Versehen eingeschlafen bin.
Da fing er an, mich mit der Nase in meine eigenen Euphemismen zu stoßen.
Die wurzellosen Mankurten machen sich über mich lustig, schicken mich Pizza und Döner zu holen, und was anderes gibt's hier bald gar nicht mehr zu essen.Und Schweinefleisch wird wohl demnächst aus den Kindergärten verbannt, und die kurpfälzische Stadt Ladenburg wird bestimmt noch in Ben-Ladenburg umbenannt."Liebes Großväterchen, hol mich hier weg, um Walhallas willen!
Ich werde dir die Fersen massieren und an deiner Stelle mit meinem nackten Hintern den Teerkessel kühlen. Und wenn ich etwas falsch gemacht habe, dann züchtige mich wie einen Schakalwelpen."
Nachdem er die Tastatur großzügig eingespeichelt hatte, schrieb Wanjatka weiter:
"Katzenhausen, Provinz in Bayern. Die Schafe und Ziegen dort sind von erschreckender Bosheit, dafür sind die Katzen ausnahmslos gutmütig.
Neulich war der Gasslspieler Frank Oligophrenieke bei mir zu Besuch. Wir haben gemeinsam Katzenhausener Helles vernichtet und die ganze Nacht Lieder vom "Ich will mein Land zurück" gegrölt, bis die verfluchten Mossad-Leute den Dorfgendarmen und den Hausverwalter gerufen haben.
Wanjatka seufzte erneut krampfhaft auf und blickte wieder zum Fenster.
Der Stern in der Mondsichel schien vor dem gewaltigen Sternenhimmel inzwischen unerträglich hell geworden zu sein. Erschrocken zog Vanja die Jalousien herunter und sprang einen Schritt vom Fenster zurück.
"Hol mich fort von hier, Großväterchen! Hier wird man von allen getreten und auf kreative Weise verprügelt. Mein Leben ist hier verloren und verdorben. Grüße unsere alten Mitstreiter von mir!"
In die Adresszeile von Outlook Express schrieb Wanjatka in kyrillischen Buchstaben:
Для дедушкки Ади шеферхундик Вальгала. КомЪ (für Opa Adi @Walhalla.com).
Von süßen Hoffnungen eingelullt schlief er eine Stunde später tief und fest ein.
Er träumte von einem Ofen.
2.
— Euch über den Fernseher indoktrinieren, ihr domestizierten Primaten! — kreischte Wanja, als er den schweigsamen Beobachter auf dem Balkon sitzen sah. Dieser hatte die Miniatur, die ihm unter die Augen gekommen war, längst durchs Netz wandern lassen und lauschte nun friedlich der Musik des iranischen Komponisten Fariborz Lachini, dessen Klaviervariationen entfernt an Chopin erinnerten — allerdings stets mit einem unvermeidlichen orientalischen Akzent.
— Hockt in seiner Beleidigten-Ecke ... hockt in seiner Beleidigten-Ecke und fühlt sich wie auf einem weißen Ross ..., — knirschte Wanja vor Wut.
Dabei erinnerte er sich sehnsüchtig an den Lagerjargon vergangener Zeiten, der ihm im von bösartigen Mankurten und Konformisten besetzten Deutschland schmerzlich fehlte.Unter lautem Gerassel seiner Ritterrüstung stürmte Wanja zur Kreuzung, wo ihm Feldwebel Enpedokles begegnete — in der Klon-Gestalt des Katzenbeißers Zeus.
Ein einziger missbilligender Blick genügte, um den tobenden Wanja augenblicklich zum Stehen zu bringen.
— Ich bin doch kein Konformist! Saaaag doch! Ich bin doch ein Passionär, oder etwa nicht?! — flehte Wanja und blickte ergeben zu Zeus auf.
— Du bist ein ... (zensiert) ... DU.... bist kein Passionär! Und warum zum Teufel brauchst du diesen ‚Freund‘ überhaupt?!“
— Aber warum verfolgt er mich denn ständig? — begann Wanja sich zu rechtfertigen.
Der Katzenbeißer seufzte tief.
— Ach ... das waren noch Menschen damals ... Die waren ... die waren ...
Die Stimme des Enpedokles-Klons begann gleichzeitig zu zittern und fester zu werden.
— Oder hast du etwa vergessen, wer von Arthur Olmend war?! Antwort nach Vorschrift!
— Ein bedeutender Unterkarlsruher! Mentor, Freund und ideologischer Inspirator sowie Beschläger der Nibelungen-Sturmtruppen aus dem Geschlecht der Heussers. Intellektueller, Publizist und Elektro- ...
— Ruhe! — unterbrach ihn Zeus. — Alle seine Schüler stürzen sich auf seinen bloßen Mausklick hin mit Heugabeln, Streitkolben und Rechen auf den Feind. Und du, du... Jammergestalt ... Dönnerwetter noch mal! Du kannst nur aus seinem Windschatten heraus kläffen!
Da ertönte in der Nähe die Stimme des Herrn Knoppel.
Und Zeus verschwand.
Wanja blieb wieder allein zurück.
— Üüüüü ... — schluchzte er bitterlich und wischte sich mit dem gepanzerten Handschuh die Tränen von der Stahlmaske und dem eisernen Bäuchlein.
— Kann denn nicht irgendwer ... irgenjenand? ... Ich bin doch ein Passionär und kein Konformist ... oder? ... Oder? ..."
In solchen Augenblicken halfen ihm stets seine Mantras. Früher hatten sie augenblicklich Gleichgesinnte herbeigerufen oder ihn mit seinem Erzfeind zusammenstoßen lassen.
— Germannnistaaaaaaan ... — begann er wieder zu heulen.
Doch diesmal antwortete niemand.
3.
Mit seinem in zahllosen Schlachten ramponierten Entmankurtisator herumfuchtelnd und weiterhin lautstark in seiner Ritterrüstung scheppernd, raste Wanja durch die virtuelle Stadt.
Wie eine Gewehrkugel schoss er in das Forengebäude der "germany.ru" hinein und hätte es beinahe zum Einsturz gebracht, als er seinen eigenen Thread mit der Botschaf "aaaa“ nach oben katapultierte – einen Thread übrigens, den sonst niemand freiwillig betreten wollte.
Den Beitrag löschte er sofort wieder.
Doch damit war der Thread vorerst vor dem schnellen Verschwinden im Archiv gerettet.
— Alle hören mir jetzt zu! Mir zuhören, hab ich gesagt!! Sonst setze ich den Demon... den Entman... den Mankurti... den Hühner... äh ... sator ein!
Mankurten und Mankurtisaninnen! Herhören! Von nun an rate ich dringend davon ab, auf Wi.. Wiiiiii...“
Wanja bekam einen Hustenanfall.
— Ich gehe da selber nicht hin! Hab ich denn nichts Besseres zu tun? Der schreibt FURCHTBAR schlecht!
Unterdessen ging das Leben der virtuellen Stadt seinen gewohnten Gang:
Onkel Kartus durchsuchte mit wissenschaftlicher Gründlichkeit die Räume unter seinem Bett nach Angehörigen einer Weltverschwörung.
Enpedokl saß in seiner Badewanne, aß Wurst und summte leise einen Marsch aus längst vergangenen Zeiten vor sich hin.
Der Stubenadler Himmelök kämpfte um seine Freiheit und bedeckte sämtliche erreichbaren Flächen mit majestätischem Adlerkot.
— Geh doch, mein Herr, einfach in die Annalen! — meldete sich schließlich der Schweigsame Beobachter der germany.ru zu Wort.
Wanja streckte pflichtschuldig die Zunge heraus, stampfte einmal mit dem linken Füßchen auf den Boden und verschwand in den Annalen.
2010
Die Rückkehr des verlorenen Wanjatka
Mit stürmischem, nicht enden wollendem Beifall, der schließlich in stehende Ovationen überging, empfing die Herberge der Beleidigten Passionarier gestern den aus dem Exil heimgekehrten Wanja.
Vor den zum Festappell versammelten Anwesenden sprach zunächst der Hohepriester und Hüter der Herberge der Beleidigten Passionarier – Waldemar, der Bayerische Kulinarier.
— Das Raubschaf, — erklärte er feierlich, hat zwar die breite Brust unseres Pflanzenfresser-Wolfs schwer zertreten. Doch indem wir ihn wieder in unsere Reihen aufnehmen und ihm seine Niederlage ein letztes Mal verzeihen, entsenden wir ihn erneut voller Hoffnung und ehrfürchtigem Zittern in den heiligen Kampf!
Anschließend hielt der Hohepriester eine zornige Rede gegen das Raubschaf.
Danach erhielt der Held des Tages das Wort:
— Uns allen ist bekannt, wie hinterlistig und unberechenbar das Raubschaf ist. Das Allerwichtigste ist die Informationsbeschaffung! Wir müssen wissen, was das Raubschaf isst, was es trinkt, mit wem es schläft, mit wem es wacht und welche Kameraeinstellungen es benutzt, wenn es indianisch-zuluische Hochzeiten fotografiert!
Ohne jeden Zweifel können diese Daten als Waffe für unser heiliges Ziel genutzt werden — die Rettung von Deutscheheimat! Ich werde nun das Röckchen anziehen, das mir meine kampferprobte Fliegenfreundin, Frau Zwergwiesel, ausleihen wird, und dann wird sich das Raubschaf mit mir in einem dunklen Zimmer kämpfen müssen!“
Erregtes Gemurmel ging durch die Menge.
— Der Vorbotin des Ragnarök, Frau Teufelweich von Gadov, und ihrem Alois Gadowjak aus Böblingen bei Stuttgart ist es leider bislang nicht gelungen, den Account meines Erzfeindes zu knacken.
Ich schlage deshalb vor, diese ehrenvolle Aufgabe dem Sturmhacker Heusser zu übertragen!
— Heusser? — raunte es aus der Menge.
— Hat der nicht den Account unseres Chefkonstrukteurs Schloss-Lahrz bis auf die Grundmauern zerlegt?
— Um das Raubschaf zu vernichten, sind alle Mittel recht!, — ertönte die Stimme eines der ehrwürdigen Unterkarlsruher Onkel.
— Dafür würde ich notfalls sogar einen Vertrag mit dem Teufel persönlich schließen!
Zunächst waren nur vereinzelte, unsichere Klatscher zu hören.
Doch langsam gewannen sie an Zuversicht. Und bald klatschte die gesamte Versammlung.
Damit war der feierliche Festappell beendet.
2012
— Вань, а Вань!
— Йоханн я!! Ферштейн ду, коллеге?! (с) K.
1.
Ваньятка — тщедушный мальчик неопределённого возраста в ночь на 20 апреля не ложился спать.
Потроллив немного в «Беседах за треугольным столом» — крупнейшем русскоязычном форуме Германии начала XXI века, он перезагрузил компьютер, соединился с интернетом через прокси (чтобы его "Айпи" не вычислили), несколько раз пугливо оглянулся на двери и окна, открыл "Оутлок экспресс" и прерывисто вздохнул.
Квадратная форма его TFT-монитора должна была наполниться тайным содержанием.
— Милый дедушко ... — застучал он по клавиатуре. — Поздравляю тебя с Днём Рождения и
желаю те всего от Одина бога нашенска. Нету у мене таперича кроме тя совсем никого. Жонка моя орийская Вальхирия вместе с косовским блоггером улетела. А я ить ей (тоись жонке моей) кажную ноченьку на ушко про средства массовой индоктринации нашоптывал. И чё ей ишо нехватало? Я дедушко теперя блоггеров энтих голыми руками б душыл... да ить только руки мои коротки. Но одно хорошо времени каждый день и ноченьку куева хуча.
Да чоуштам... Бес с ней с жонкой тут ить вся Германия в большой опасносте
Ограбили государствие, коим правил ты давеча. Куда ни глянь повсюду перевоспитыватели мерьканьския СМИ продажныя, тельавизоры гондурасовыя, масоны люциферныя, свадьбы альбанския да македонския.
Бусурмане с кебабами их дёнернымя. Внучатки твои идиологическия по хворумам онлайнавым разбежалися да носу на улицу не кажуть.
Ваньятка осторожно перевёл глаза от монитора в тёмное окно. Ему показалось, что внутри серпа луны появилась звёздочка, и он от ужаса похолодел... В тайных знаниях, которых передала ему покойная прабабушка — фрау Онанэрбе, занимающаяся оккультными практиками и астрологией —такая констелляция звёздочки и полумесяца не сулила ничего хорошего. Потом он вообразил дедушку — юркого, жестикулирующего с куриными глазками и огромной харизмой, на трибуне стоящим. Ещё вчера не мог он уйти от соблазна восхваления дедушки, эвфемизмами постингуя.
— А вчерась мне была выволочка. Вражина из граду Лондону с аватаркой черчиллевой заставил меня эвфемизмы мои с хвоста ветви чистить. Я начал чистить, да пропустил что-то, ибо заснул нечаянно. Так он меня начал в эфимизьмы мои меня харей тыкать. Манкурты безродные надо мной надсмехаются, посылают к бусурманам за пиццей да кебабами, а кроме этого есть нечего. И свинину, похоже, скоро в детских садах отменят, и курпфальский град Ладенбург в Бен-Ладенбург переименують. Милый дедушко забери меня к себе Валхаллы ради. Я буду те пятки тереть и заместо тебя попой голой чан смоляной охлаждать... А если что не так секи меня как шакалёнка, да ежели места мне да около тя не будет, так я хотя бы где неподалёку
Послюнив клавиатуру, Ваньятка продолжил:
— Козенхайм провинция баварская. Овцы да козы там ужасть какие злые, а коты как на подбор все добрые. Недавно ко мне гусляр Лигафреннике приежжал, мы с ним Козейнхаймер Хеллес глушили, да про «ых выл майн ланд цурюк» песни всю ночь голосили, пока массады проклятыя городового с управдомом не вызвали...
Ваньятка снова судорожно вздохнул и снова посмотрел в окно. Звёздочка в полумесяце среди огромного звёздного неба ,казалось, стала нестерпимо яркой, и Ваня в страхе закрыл жалюзи и отскочил от окна.
— Забери меня отседа, дедушко, меня тут все колотят да пинают творчески, пропаща жизня моя тута. Кланяйся от меня соратникам нашим.
В адресную строку Оутлок-Экспресса Ваньятка ввёл кириллицей: «дедушке Алоизычу, ШеферхундЪ *, Валхалла**. КомЪ». Убаюканный сладкими надеждами, он час спустя, крепко спал...
Ему снилась печка.
* Schaeferhund – Немецкая овчарка (а не какая-то там «собачка»)
2.
— Индокринить ваш контур через тельавизор, приматы доместицированные! — взвопил Ваньятка увидев, сидящего на балконе Безмолвного Наблюдателя, отправившего увиденную миниатюру гулять по сети, а теперь умиротворенно слушал музыку иранского композитора Фариборза Лачини, фортепианные вариации которого напоминали шопеновские, но с непременным восточным акцЭнтом.
— Забрался в обижжженку... забрался в обижжженку, и чувствует себя на белом коне, — скрипя от ярости зубами цедил Ваньятка, ностальгически вспоминая лагерную лексику, которой Ванятке в захваченной злобными манкуртами и конформистами Германии, явно не хватало.
Громыхая рыцарскими доспехами, добежал Ваньятка до перекрёстка, где увидел фельдфебеля Энпедокла в клоновом обличии кошкодава Цойса.
Тот, неодобрительным взглядом заставил разбушеавшегося не не на шутку Ваньятку остановиться.
— Я жеж не конформист, ну скажыыыы, ну я жеж ведь пассионарий?! — взмолился Ваня, подобострастно глядя в глаза Цойса.
— У.. (цензура).. К ТЫ, А НЕ ПАССИОНАРИЙ! И нахцумтойфель те твой «друх» вср (цензура)... сдался?!
— А чооо он меня преследует? – начал было оправдываться Ваньятка.
Кошкодав глубоко вздохнул.
— Эх, продолжил он, – ведь были то люди в наше время... Они.... они... — Голос энпедоклового клона задрожал и окреп одновременно. — Аль, ты ужо о том, кто такой фон Менд забыл нах?! Отвеччатть по фформе!!
— Знатный подкарлсруевец! Наставник, друх и идеологический вдохновитель да подковыватель штурмовиков-нибелунгов рода Хойссеровых. Интеллектуал, публицист и электроте...— начал лепетать Ваньятка. Но Цойс перебил:
— Все его ученики только по одному его клику кидаются на врага с вилами, буздыганами да граблицами. А ты, мля, чмо козенхаймовское... Дённерветтер нохмаль!! Ты... только тявкать из-за его широкой спины умеешь!
Рядом прогремел голос господина Кноппеля, и Цойс исчез.
Ванятка снова остался один...
— Ыыыы...— горько заплакал Ваньятка, вытирая рыцарской перчаткой слёзы, стекающие по стальной маске и железному пузичку.... — Ну кто нибудь... Ну кто нибудь?... Я... я.. жыж ведь пассионарий, а не конформист?... А?....А?
В такие минуты ему всегда помогали мантры.Они в добрые времена мгновенно собирали единомышленников, или сталкивали его с его заклятым врагом.
— Германистааааанннн.... – начал он.
Но теперь никто ему не ответил.
3.
Размахивая сломанным в лихих боях деманкуртизатором, и продолжая скрежетать доспехами, Ванятка полетел по виртуальному городу. Влетев пулей в Здание Форума «Беседы за треугольным столом» он чуть было не свалил его набок подняв сообщеннием «ююю» свою ветвь, на которую особо никто не стремился.
Сообщение он мгновенно удалил, но ветвь тем самым была спасена от быстрого ухода в архив.
— Все слушать меня, слушать меня, я сказал!! Иначе пущу в ход демон... деман... курти.. куры.. ... затор!!
Манкурты и манкуртизанки, слушать сюда, индокринить через контур вашу... Отныне, я не советую... не советую... ходить на Ви... Вииии..
Ванятка закашлялся.
— Я сам туда не хожу, что мне больше делать нечего? Он ОЧЕНЬ плохо пишет!
Между тем, окружающая Ваньятку жизнь виртуального города жила своим чередом.
Онкель Картус тщательно исследовал свои подкроватные пространства на наличие там мировых заговорщиков.
Орхимед сидел в ванне, кушая колбаску и напевая под нос марш из времён приснопамятных.
Орёл комнатный — Химмелёк рвался на волю, усеивая все видимые вокруг пространства орлиным помётом.
— Иди-ка ты, сударь, в анналы,– заговорил наконец Безмолвный Наблюдатель «Бесед за треугольным столом»
И Ваньятка, высунув для приличия язык и ,притопнув левой ножкой, скрылся в анналах.
Кёльн 2010
4. Возвращение Блудного Ваньятки
Бурными, продолжительными аплодисментами, переходящими в овации встретила вчера Обитель Обиженных Пассионариев вернувшегося из изгнания Ваньятку.
Перед собравшимися на праздничный митинг с вступительным словом выступил главный жрец (хранитель) Обители Обиженных Пассионариев — Вальдемар, Баварский Кулинар.
— Хищная Овца,— отметил он, — хотя и потоптала широкую грудь нашему Травоядному Волку, но принимая его снова в наши ряды и в последний раз прощая ему поражение, мы снова с надеждой и трепетом отправляем его в священный бой!
Затем главный Жрец обрушился с гневной речью в адрес Хищной овцы:
После этого слово получил и герой дня.
— Всем нам известно, насколько Хищная Овца коварна и непредсказуема. Самое главное — сбор информации. Нам необходимо знать, что Хищная Овца ест, пьёт, с кем спит и с кем бодрствует, а также, какие установки использует, снимая индейско-зулусские свадьбы!
Вне всякого сомнения эти данные можно использовать в качестве оружия во имя нашей святой цели — спасения Дойчехаймада! Теперь я надену йубочку, которую мне одолжит моя боевая мухинская подруга — фрау Цвергвизель, и Хищная Овца будет биться со мной в тёмной комнате!
Предтечке Рагнарёка - фрау Тойфельвайх фон Гадов и ее мужу Алоизу Гадовяку — из подштутгартского Беблингена пока, к сожалению не удалось взломать аккаунт моего заклятого врага! Предлагаю озадачить этим благородным делом хакера-штурмовика Хойссера!
— Хойссера? — Так он же взломал к ядрёной фене аккаунт главного конструктора Обители — Шлосса-Ларца... — зароптали из толпы.
— Чтобы сгнобить Хищную овцу все средства хороши, я бы ради этого мог бы заключить договор хоть с самим дьяволом! — раздался голос одного из почтенных Дядьев Изподкарлсруйских.
Сначала раздались неуверенные хлопки, которые медленно, но верно стали укрепляться в своей уверенности.
На этом торжественный митинг был закончен.
Köln, 2012
Пахнет осенью и очередной предвыборной кампанией. Первые желтые листья и рекламные щиты с многообещающими улыбками политиков совершенно разного
спектра видны невооруженным глазом там да сям...Правоэкстремистская NPD вешает свои предвыборные плакаты как можно выше, чтобы коварным лазутчикам из рядов Мировой Закулисы не удалось сорвать наглядную
агитацию партии, которая собирается заняться срочным спасением Германии. В рядах "патриотов" оказались и российские немцы. По опросу в
Дискуссионном Клубе портала "germany.ru"
http://foren.germany.ru/discus/f/14249066.html?Cat=&page=0...
"Национал-Демократы" возымели большинство голосов.

Германия такая маленькая и хрупкая для широкой степной души. Вы только посмотрите на эти улочки с их мудрёными загогулинами: тут на нашем
родном ЗИЛе проехать – всё равно, что узоры топором вышивать! Вдаришь по ейной мультикультурализЬме мозолистым сибирским кулаком, а потом
придётся её, родимую собирать, как пазл.
Es riecht nach Herbst und nach einem weiteren Wahlkampf.
Die ersten gelben Blätter und die Plakatwände mit dem vielversprechenden Lächeln von Politikern aller politischen Richtungen sind wieder überall zu sehen.
Die rechtsextreme NPD hängt ihre Wahlplakate möglichst hoch auf, damit heimtückische Agenten der „Weltverschwörung“ die Wahlwerbung jener Partei nicht abreißen können, die sich anschickt,
Deutschland in letzter Minute zu retten. Unter den selbsternannten „Patrioten“ befinden sich auch Russlanddeutsche.
Einer Umfrage im Diskussionsforum des Portals Germany.ru zufolge erhielten die „Nationaldemokraten“ die Mehrheit der Stimmen.
http://foren.germany.ru/discus/f/14249066.html?Cat=&page=0...

Deutschland ist für die weite Seele der Steppe einfach zu klein und zu zerbrechlich. Man betrachte nur diese Straßen mit ihren verschlungenen Kurven:
Mit einem Laster hindurchzufahren wäre ungefähr so, als würde man Stickmuster mit einer Axt anfertigen.
Schlägt man erst einmal mit der schwieligen sibirischen Faust auf ihren "Multikulturalismus" ein, bleibt anschließend nichts anderes übrig, als das gute Stück wieder
wie ein Puzzle zusammenzusetzen
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